Leben in der KMA

Bezirksmedaille an den Mieterbeirat Karl-Marx-Allee verliehen

Feierliche Verleihung der Bezirksmedaille: (v.l.), Kristine Jaath, Vorsitzende der Bezirksverordnetenversammlung , Dr. Anja Köhler, stellvertretende Vorsitzende des Mieterbeirates, Baustadtrat Florian Schmidt, Norbert Bogedein, Vorsitzender des Mieterbeirates

Am 13. Juni ist der Mieterbeirat – Karl-Marx-Allee in einer Festveranstaltung vom Bezirksamt mit der Bezirksmedailie Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin ausgezeichnet worden.

Bezirksmedaille Friedrichshain-Kreuzberg

Die Auszeichnung erfolgte für die langjährige ehrenamtliche Arbeit zum Gemeinwohl. Einer der Höhepunkte war der Kampf um die Karl-Marx-Allee, um zu verhindern, dass 680 Wohnungen an die Deutsche Wohnen gehen.
In seiner Laudatio sagte Baustadtrat Florian Schmidt: „Es kommt großes dabei raus, wenn normale Menschen aufstehen und NEIN sagen.“
Der Mieterbeirat, insbesondere der Vorsitzende Herr Bogedein und Frau Dr. Köhler, stellv. Vorsitzende des Mieterbeirates haben durch ihr ruhiges, besonnenes und vor allem begeisterndes Handeln hunderte Mieter mobilisiert und eine Initiative der Rekommunalisierung gestartet, an der letztendlich die Politik nicht vorbei gekommen ist.

Urkunde zur Verleihung der Bezirksmedaille


PDF-Download: hier


Bald schäumen neue Fontänen in der Karl-Marx-Allee!

24.09.2018 – Klaus Hempel

Die Verantwortlichen informierten zahlreiche Interessierte: Mit Mikrofon Kerstin Jahnke (Gebietsbeauftragte für den Stadtumbau), rechts daneben Hilmar Schädel (Straßen- und Grünflächenamt) und Jörg Meißner (Berliner Wasserbetriebe) (Foto: Hempel)

Am 9.August 2018 hatten das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und weitere Verantwortliche an den Bauzaun an der Karl-Marx-Allee Ecke Andreasstrasse geladen, um das Bauvorhaben vorzustellen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

Der Anlass war ein freudiger: In Zukunft soll wieder ein dreiteiliger Brunnen sprudeln.

Viele Anwohner, aber auch ungezählte Touristen, haben sich in den vergangenen Jahren über den Schmutzfleck am ehemaligen Stalindenkmal – später ersetzt durch eine Brunnenanlage – geärgert.

Wer jetzt an der Baustelle vorbei geht, sieht schon Fortschritte. So ist es vielleicht wirklich möglich, dass die Bauarbeiter schon im Dezember mit einer Wasserdruckprüfung, also dem Test der Dichtigkeit, in den Winter gehen können.

Die alten Brunnen wurden abgetragen und bereits das neue Bewässerungssystem installiert (Foto: Hempel)

Bänke zum Ausruhen und Grün als Schattenspender in künftigen superheißen Sommertagen werden sicher gern angenommen.

Freuen wir uns auf den Mai 2019, dann soll die Anlage spätestens fertig sein.